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 Maillol, Aristide
 Der französische Bildhauer und Graphiker Aristide Maillol (1861-1944) gilt neben Auguste Rodin als der bedeutendste Bildhauer des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er schloss sich 1892 nach der Begegnung mit Paul Gauguin der Künstlergruppe der Nabis an. Ab 1900 wandte er sich verstärkt der Plastik zu, in der sein Haupthema der weibliche Akt wurde.
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 Mann, Heinrich
 Der Dichter Heinrich Mann (1864-1950), berühmt durch seinen gesellschaftskritischen Roman "Der Untertan", der nach Vorabdrucken einzelner Kapitel u. a. im "Simplicissimus" 1911/12 erstmals in vollständiger Ausgabe Ende 1918 erschien, wurde 1931 zum Präsidenten der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste in Berlin gewählt. 1933 emigrierte er über die Tschechoslowakai nach Frankreich, wo er sich gegen den Faschismus engagierte. 1940 floh er in die USA (Link: www.dhm.de).
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 Mauer, Rudolf
 Rudolf Mauer (1845-1905), der während seines Studiums an der Königsberger Akademie die Kupferstichkunst erlernt hatte, wurde Verwaltungsbeamter an der Königsberger Akademie. Anfang der 80er Jahre erteilte er dort auch Unterricht in der unteren Freihandzeichenklasse sowie der Abend-Gipsklasse. Zudem war er Zeichenlehrer am Kneiphöfschen Gymnasium und betreute 1880-1896 die Universitätskupferstichsammlung.
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 Nagel, Otto
 Der kommunistische Berliner Arbeitermaler Otto Nagel (1894-1967), seit 1921 Sekretär der Künstlerhilfe innerhalb der "Internationalen Arbeiterhilfe" (IAH), für die er 1924 die Mappe "Hunger" mit herausgibt und die "Erste Allgemeine Deutsche Kunstausstellung" in der Sowjetunion organisiert, begleitete 1932 eine Kollwitz-Ausstellung nach Moskau und Leningrad. Nach Malverbot und Internierung im Konzentrationslager in der Nazizeit, war Nagel Mitbegründer, Präsident bzw. Vizepräsident der Deutschen Akademie der Künste in Ostberlin (DDR). Er veröffentlichte mehrere Bücher über Käthe Kollwitz, der er sich sehr verbunden fühlte. 1972 erschien der von ihm zusammen mit Werner Timm herausgegebene Katalog ihrer Handzeichnungen.
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 Neide, Emil
 Der Königsberger Historien-, Genre- und Bildnismaler Emil Neide (1843-1908) war in Ostpreußen ein anerkannter Historienmaler. Er arbeitete an der Ausschmückung der Königsberger Universitätsaula und der Aulen mehrerer Gymnasien in Insterburg und Königsberg mit, wo er mit mythologischen Themen und Darstellungen zur Geschichte Preußens hervortrat.
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 Noack, Hermann
 1897 gründete Hermann Noack (1867-1941) mit Unterstützung der Bildhauer August Gaul und Fritz Klimsch die seit 1899 in Berlin-Friedenau ansässige Bildgießerei H. Noack. Zu ihren Kunden gehörten Georg Kolbe, Richard Scheibe, Rudolf Belling, Renée Sintenis, Ernst Barlach, seit 1940 auch Käthe Kollwitz und nach dem Zweiten Weltkrieg Henry Moore. Die Gießerei führte ebenfalls staatliche Aufträge aus, zuletzt 1993 die Vergrößerung der "Pietà" von Käthe Kollwitz. (Link: www.noack-bronze.com).
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