KOLLWITZ+CAMPUS
Die Plattform für Studierende


Neben einer Führung durch die Ausstellung bieten diese Veranstaltungen Studierenden aller Fachrichtungen auch ein Forum für anregende Diskussionen. 


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Termine: 
Freitag, 20. Oktober / 17. November 2017 // jeweils 16.30 Uhr

im Rahmen der Sonderausstellung
KOLLWITZ NEU DENKEN
(29.09. – 10.12.2017)



»Nie wieder Krieg, nie wieder Kollwitz!«?
Katharina Sieverding, Käthe-Kollwitz-Preisträgerin 2017, sagt von sich selbst, sie versuche Themen von Käthe Kollwitz mit heutigen Darstellungsmitteln in den Museumsraum zu bringen. An Kunsthochschulen hingegen, so sagt man, kursiere seit Jahrzehnten – in Anspielung auf das berühmte Plakat der Künstlerin – der Slogan »Nie wieder Krieg, nie wieder Kollwitz!«.
Ist eine solche Aversion nachvollziehbar? Woher rührt die Ablehnung? Und demonstriert diese „Devise“ nicht zugleich die Aktualität und Präsenz der Kollwitz in der Gegenwart? 

Kosten: 
Nur Eintritt


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Rückblick
 
Termine: 
Freitag, 16. Juni / 21. Juli / 18. August / 15. September 2017 // jeweils 16.30 Uhr 

im Rahmen der Sonderausstellung
GUSTAV SEITZ - EIN DENKMAL FÜR KÄTHE KOLLWITZ
(13.06. – 17.09.2017)



Eine unheroische Heldin? 
Die Frage nach dem „Menschenbild in unserer Zeit“ wurde gerade für öffentliche Ehrenmäler im Nachkriegsdeutschland, sowohl Ost wie West, kontrovers diskutiert. Für sein Kollwitz-Denkmal hat sich Gustav Seitz von den Selbstportraits der Künstlerin leiten lassen, die ihre eigenen Gesichtszüge schematisiert in viele ihrer Frauendarstellungen hineingezeichnet hat und so zu einem allgemeingültigen Typus gelangte. Auch Seitz erstrebte statt der seinerzeit geforderten Repräsentationsformen Allgemeingültigkeit, die er durch eine klare Formensprache und präzis bemessene Monumentalität erreichen wollte.
Ist ihm dies in seinem Kollwitz-Denkmal gelungen, ohne ein romantisiertes oder idealisiertes Bild der Künstlerin zu vermitteln?  

Kosten: 
Nur Eintritt


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Termine:
Freitag, 17. März / 21. April / 19. Mai 2017 // jeweils 16:30 Uhr

im Rahmen der Sonderausstellung
AUFSTAND!
Renaissance, Reformation und Revolte
im Werk von Käthe Kollwitz
(10.03. – 05.06.2017)



Aufbruch in eine neue Zeit
und versteckte Kritik mit künstlerischen Mitteln

In ihrer Radierfolge »Bauernkrieg« thematisiert Käthe Kollwitz nicht nur das Elend und den Aufstand der Bauern, die sich im Mittelalter gegen Ungerechtigkeit und Armut wehrten. Mit dem historischen Sujet, vergegenwärtigt mit experimentellen Drucktechniken und modernem künstlerischem Ausdruck, transportiert sie auch eine Kritik an ihrer Zeit.
Lässt sich dieser  Ansatz noch heute nachvollziehen und auch aus unserer Perspektive als aktuell interpretieren? 

Kosten: 
Nur Eintritt ´


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Termine:
Freitag, 20. Januar / 17. Februar 2017 // jeweils 16:30 Uhr

im Rahmen der Sonderausstellung
»Die Seele nach außen« – Kollwitz in Selbstbildnissen
(12.01. – 22.02.2017)


En Face
Ein wichtiges Thema im Werk von Käthe Kollwitz sind ihre Selbstbildnisse: direkt, umfassend, persönlich. Im »Gespräch mit sich selbst«, wie Kollwitz es beschrieb, setzte sie sich mit intimen Gefühlen und Entwicklungen auseinander. Der Wahl ihrer Technik setzte sie dabei keine Grenzen: Druckgraphik, Zeichnung oder Plastik – die Eigendarstellungen der Künstlerin aus dem Bestand der Kölner Sammlung sind so vielfältig wie individuell.
Wie wirken sich also Technik, Duktus und Farbwahl auf Ausdruck und Mimik aus? Und wie unterscheiden sich die Selbstportraits von Käthe Kollwitz von denen anderer Künstler?

Kosten:
Nur Eintritt 


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Annelise Kretschmer, Selbstportrait mit Rollei, um 1926 neuer Termin:
Freitag, 16. Dezember 2016  //  16.30 Uhr

im Rahmen der Sonderausstellung 
Annelise Kretschmer – Entdeckungen
Photographien 1922 bis 1975
- erweiterte Ausstellung / Verlängert bis 8.1.2017 - 

 
Die Ästhetik der Versachlichung –
Photographien von Annelise Kretschmer

Annelise Kretschmer zählt zu den bedeutenden Photographinnen aus der Zeit der späten Weimarer Republik. Orientiert an der „Neuen Sachlichkeit“ stand sie ihren männlichen Kollegen wie August Sander, Albert Renger-Patz oder Karl Bloßfeld zwar nahe, als eine der ersten Photographinnen, die in Deutschland ein eigenes Studio eröffneten, folgte die Kretschmer jedoch eigenen konzeptionellen Vorstellungen. 
Lässt sich in ihren Aufnahmen eine spezifische (weibliche?) Ästhetik der Versachlichung ausmachen? 

Kosten:
Nur Eintritt


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Käthe Kollwitz, Frau mit Orange, Farblithographie, 1901 Termine:
Freitag, 15. Juli / 19. August 2016  //  jeweils 16.30 Uhr

im Rahmen der Sonderausstellung
»Der Steindruck im Fokus – Finessen der Farblithographie«
Von illustrativen Werbedrucken über Kollwitz zu Dix
(21.6. – 11.9.2016)


Experiment Farblithographie
„Ich machte damals alle möglichen Experimente“, schrieb die Kollwitz. Für ihre Farblithographien kombinierte sie Radierung mit Steindruck oder präparierte die Steine mit dem Schabeisen, um besondere Effekte zu erzielen. Auch Otto Dix probierte immer wieder neue bildnerische Methoden: Bei der „Katze im Mohnfeld“ (1968) sind es bis zu sieben Farbsteine, die er für die fertige Graphik brauchte.
Auch in der zeitgenössischen Kunst ist die Chromolithographie nach wie vor beliebt. Aber wie funktioniert diese äußerst anspruchsvolle Technik überhaupt? Und worin besteht die besondere künstlerische Herausforderung?

Kosten:
Nur Eintritt


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