Lesungen
im Käthe Kollwitz Museum Köln
Christoph Peters,
Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln,
Roman, Luchterhand, 2014
224 Seiten, gebunden
So, 17. Juni 2018 | 18:30 Uhr

im Rahmen der Ausstellung
Japan beginnt an der Ostsee
Jan Kollwitz – 30 Jahre japanische Keramik 
(07. – 17.06.2018)



»Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln«

Autorenlesung + Teezeremonie
mit Christoph Peters und dem Keramiker Jan Kollwitz
 

Lost in Translation. Ausgerechnet in einem verschlafenen Kaff an der Ostsee soll der berühmte japanische Ofensetzer Yamashiro für den deutschen Keramikkünstler Ernst Liesgang einen traditionellen Anagama-Holzbrandofen errichten. Alles muss streng nach japanischer Überlieferung vor sich gehen. Doch immer wieder kommt es zu ungeahnten Komplikationen beim Bau. Als wäre das nicht genug, entdeckt Herr Yamashiro zum Entsetzen seiner japanischen Begleiter auch noch seine Begeisterung für Mettbrötchen, Schnitzel, Kartoffeln und Schnaps…


Zum Autor: 
Christoph Peters verbindet eine langjährige Freundschaft mit Jan Kollwitz. Der Bau dessen Keramikbrennofens durch einen japanischen Ofensetzer diente ihm als Inspiration für seine 2014 erschienene, selbstverständlich (fast) rein fiktive Geschichte…

Der Berliner Autor (*1966) erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2016) und die Thomas Kling-Poetikdozentur der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (2017). Zuletzt erschienen seine Erzählungen »Selfie mit Sheikh« (2017) im Luchterhand-Verlag.

Im Anschluss laden Jan Kollwitz und Christoph Peters zu einer original japanischen Teezeremonie im Käthe Kollwitz Museum Köln ein!

Kosten:
12 € / erm. 8 €
(inkl. Teezeremonie + Ausstellung)

Tickets sind ab sofort im Käthe Kollwitz Museum Köln erhältlich.


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Vergangene Veranstaltungen:
Käthe Kollwitz 1927,
Photographie von Hugo Erfurth
Nachlass Kollwitz
(c) Käthe Kollwitz Museum Köln
So, 22. April 2018 | 18.30 Uhr 

im Rahmen der Sonderausstellung
Gerhard Marcks - Der Bildhauer denkt
Von der Zeichnung zur Plastik 
(2.3. – 3.6.2018)


»Aber einmal wird ein neues Ideal erstehen« 
Lesung am Todestag von Käthe Kollwitz 

„Was ist überhaupt das Ziel der Menschheit?“ In ihren Tagebüchern und Briefen stellt sich Käthe Kollwitz immer wieder elementare Fragen des Daseins. Ihre niedergeschriebenen Gedanken zu Themen wie Liebe, Tod, Glaube und Hoffnung offenbaren ein stetiges Suchen und Fragen, meist ausgelöst durch die eigenen Erlebnisse oder die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche ihrer Zeit. In den Antworten, die sie für sich findet, spiegeln sich ihr humanistisch geprägtes Menschenbild, aber auch ihre Zweifel und oftmals vor allem ihre tief empfundene Sehnsucht nach einer besseren Zukunft.

In ihrer Lesung zum Todestag der Künstlerin entwirft Johanna A. Wolf ein lebendiges Bild dieser so weitsichtigen Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts, über die Gerhard Marcks in einem Brief schrieb: „[Ich] verneige mich ohne Worte vor dieser großen Seele.“


Zur Ausführenden:
Johanna A. Wolf  ist Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Zu ihrem umfassenden Repertoire zählen nicht nur Lesungen aus Werken von u. a. Martin Walser, Ingeborg Bachmann oder Truman Capote, sondern auch Programme zu Künstlerpersönlichkeiten wie Käthe Kollwitz, Goya, Picasso oder HAP Grieshaber.

Kosten: 
7,50 € / erm. 4,50 €
(inkl. Besuch der Ausstellung)

Tickets sind ab sofort im Käthe Kollwitz Museum Köln erhältlich.



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