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29. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 „Paris bezauberte mich“ Käthe Kollwitz und die französische Moderne Jubiläumsausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Kölner Kollwitz Sammlung Die französische Hauptstadt um die Jahrhundertwende – Zentrum der Moderne, Ort freien Lebens und der Vervollkommnung eines Künstlers: nicht nur Paula Modersohn-Becker, sondern - was kaum bekannt ist - auch Käthe Kollwitz war begeistert von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte. Sie bewunderte die Impressionisten, besonders Manet und Degas, verehrte Rodin, den sie zweimal persönlich aufsuchte, lernte von den Nabis und erwarb auf ihren Streifzügen durch die Privatgalerien einen frühen Picasso. Die Stadt entzückte die Künstlerin. Im Café du Dôme, einem Kaffeehaus auf dem Montparnasse traf sie auf den anregenden Kreis deutscher Künstler, Schriftsteller und Kunstkritiker, aus dem 1908 die Idee zur Gründung der Académie Matisse hervorging. |