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Das Werkverzeichnis der Druckgrafik von Käthe Kollwitz

Ein zweibändiges Standardwerk

Im Jahr 2002 erschien in Zusammenarbeit des Kollwitz Museum Köln und der Galerie Kornfeld, Bern, die grundlegende Neubearbeitung des Werkverzeichnis der Kollwitz-Grafik von August Klipstein — eine bis heute maßgebliche Publikation zur Forschungsarbeit.

In dem zweibändigen Œuvre-Katalog der 275 Druckgrafiken sind die Frühdrucke einzeln aufgeführt sowie die Zustandsdrucke und Auflagen erstmals exakt beschrieben. Auch die Datierungen konnten präzisiert werden. Ein ausführlicher Erläuterungsteil behandelt darüber hinaus sämtliche für die Grafiken wichtigen Themen.

Der Werkkatalog

Käthe Kollwitz: Werkverzeichnis der Graphik Bearb. v. Alexandra von dem Knesebeck 2 Bände, zus. 780 Seiten, 402 Abb., 31,5 x 25,5 cm, geb., Schutzumschlag Kornfeld Verlag, Bern, 2002 Band 1: Werke der Jahre 1890-1913, Vorwort u. Einführung mit Signaturentabelle, Stempelsignaturen, Sammlerstempel, etc. Band 2: Werke der Jahre 1914-1941, Konkordanz und Titelverzeichnis
Käthe Kollwitz: Werkverzeichnis der Graphik. Buch-Cover 

Käthe Kollwitz: Werkverzeichnis der Graphik 
Bearb. v. Alexandra von dem Knesebeck
2 Bände, zus. 780 Seiten, 402 Abb.,
geb., Schutzumschlag,
Kornfeld Verlag, Bern, 2002

Band 1:
Werke der Jahre 1890–1913, Vorwort u. Einführung mit Signaturentabelle, Stempelsignaturen, Sammlerstempel, etc.

Band 2:
Werke der Jahre 1914–1941, Konkordanz und Titelverzeichnis

Im Jahr 1903 publizierte Max Lehrs das erste Verzeichnis der Druckgrafik von Käthe Kollwitz mit 50 gelisteten Werken, überwiegend aus dem Bestand des Dresdner Kuperstich-Kabinetts. 1913 erschien im Auftrag der Kunsthandlung Emil Richter der von Johannes Sievers verfasste zweite Werkkatalog zur Druckgrafik der Künstlerin mit inzwischen 122 Werken, und 1939 begann August Klipstein mit der Revision der vorangegangenen Publikationen. Sein Werkverzeichnis der Kollwitz-Grafik, das nach dessen Tod 1951 unter anderem Eberhard W. Kornfeld und Hans Bollinger vervollständigten, wurde 1955 veröffentlicht.

Rund 60 Jahre später – inzwischen haben sich in Köln und Berlin die ersten Kollwitz-Museen gegründet – ist der Ruf der Forschung nach einer Überarbeitung des letzten Œuvre-Kataloges laut geworden. In Zusammenarbeit mit den großen öffentlichen Sammlungen in Köln, Dresden und Berlin, mit Privatsammlern, dem Kunsthandel sowie mit Experten für druckgrafische Techniken oder Papier-Spezialisten entstand die bis heute maßgebliche Publikation zur Druckgrafik der Künstlerin: Die grundlegende Neubearbeitung des Werkverzeichnis der Grafik nach August Klipstein in zwei Bänden von Alexandra von dem Knesebeck.

Dank finanzieller Unterstützung durch die Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museum Köln, konnte eine neue, solide Grundlage für die Forschungsarbeit geschaffen werden.

Das Werkverzeichnis der Grafik von Käthe Kollwitz ist erhältlich beim Galerie Kornfeld Verlag, Bern.

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