Kataloge und Monographien

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Käthe Kollwitz - leben und werk

Käthe Kollwitz Die Tagebücher 1908-1943

Käthe Kollwitz
Die Tagebücher 1908-1943

Hrsg.: Jutta Bohnke-Kollwitz
Berlin 1989 (1. Aufl. Neuausgabe München 2012)
12 × 18,5 cm, 960 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 14,99€

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Wie kaum eine andere Quelle geben Tagebücher Aufschluss über den Geist einer Epoche. Dies gilt besonders für eine Künstlerin wie Käthe Kollwitz, die aus einem starken Bedürfnis nach Diskretion alles „Private“ von der Öffentlichkeit zurückhielt. Für dieses Private, allzu Persönliche gab es einen einzigen Gesprächspartner: Das Tagebuch.
Aber dieses Buch ist noch viel mehr als die Innenschau einer eindrucksvollen Persönlichkeit. Käthe Kollwitz war hellwache und engagierte Zeugin ihrer Zeit. Die 35 Lebensjahre der erhaltenen Tagebücher von 1908 bis 1943 umfassen drei deutsche Reiche und zwei Weltkriege. Wir lesen vom Zweifel und Leiden an der künstlerischen Arbeit, aber auch von den Freuden und Ängsten der Ehefrau, Mutter und Großmutter. Autobiographische Aufzeichnungen ergänzen die fehlenden Jahre.

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»Ich sah die Welt mit liebevollen Blicken«

»Ich sah die Welt mit liebevollen Blicken«
Käthe Kollwitz: Ein Leben in Selbstzeugnissen
Auszüge aus ihren Tagbüchern und Briefen
Hrsg.: Hans Kollwitz
überarbeitete Neuauflage der Originalausgabe, Wiesbaden 2017
16 × 23,2 cm, 420 Seiten, 110 s/w. Abbildungen, mit zahlreichen Abbildungen aus dem Bestand der Kölner Kollwitz Sammlung, geb. m. Schutzumschlag
Preis: 20,00€

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Die Tagebücher von Käthe Kollwitz (1867–1945) – einer der bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts – sind ab dem Jahr 1908 überliefert. In dieser von ihrem Sohn Hans Kollwitz vorgenommenen Auswahl an Briefen und Tagebucheinträgen, ergänzt um Werkabbildungen aus der Sammlung des Käthe Kollwitz Museum Köln, begegnen wir sowohl dem privaten und politischen Menschen Käthe Kollwitz als auch der herausragenden Zeichnerin, Graphikerin und Bildhauerin. Zeitlebens engagiert sie sich intensiv für soziale Belange, gibt Hunger, Elend und menschlicher Verzweiflung in Plakaten ein Gesicht, klagt an und bezieht Stellung gegen den Krieg.
In zwölf thematischen Kapiteln, wie etwa Kindheit und Jugend, Liebe und Ehe, Zeitgeschehen, Beziehungen zu anderen Menschen oder Über das eigene Werk, lernt sie der Leser wie in ihrem künstlerischen Werk auch in ihren schriftlichen Aufzeichnungen kennen: beobachtend, kritisch, wertend.
Hans Kollwitz (1892–1971) war der älteste Sohn von Käthe und Karl Kollwitz. Er war lange Zeit als Mediziner in Berlin tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg betreute er den Nachlass seiner Mutter.

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Käthe Kollwitz Journal, 1908-1943

Käthe Kollwitz
Journal, 1908-1943

Hrsg:. Sylvie Doizelet
Straßburg 2018
16 × 20 cm, 312 Seiten, 66 farbige und s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 25,00 €

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De 1908 à 1943, Käthe Kollwitz commente dans son Journal la vie de son entourage, le progrès de ses travaux et les vicissitudes, lointaines ou infiniment proches, d’une Europe qui s’enfonce rapidement dans le cataclysme. Autant de lignes croisées, chez cette artiste à qui la guerre enleva un fils, et qui ne cessa jamais de croire aux vertus politiques de l’art. Ce Journal est non seulement le portrait d’une artiste, un recueil de réflexions sur sa création, un témoignage formidable de ce que peut être en art l’engagement, mais aussi un tableau terrible et dramatique de l’histoire de l’Allemagne du début de la première à la fin de la seconde guerre mondiale.

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The Diary and Letters of Kaethe Kollwitz

The Diary and Letters
of Kaethe Kollwitz

Hrsg.: Hans Kollwitz, übersetzt von Richard and Clara Winston
1988
17,5 × 25,5 cm, 260 Seiten, 52 s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 28,00€

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One of the great German artists, Kaethe Kollwitz, wrote little of herself. But her diary, kept from 1908 to 1943, and her brief essays and letters express as well as explain, much of the spirit, wisdom, and internal struggle which was eventurally trasmuted into her art.

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Käthe Kollwitz Wienands kleine Reihe der Künstlerbiografien

Käthe Kollwitz
Wienands kleine Reihe der Künstlerbiografien
Von Alexandra von dem Knesebeck
Köln 2016
12,5 × 18,5 cm, 96 Seiten, 47 farbige Abbildungen, 15 s/w Abbildungen, gebunden
Preis: 12,95€

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Sie war eine Ausnahmekünstlerin mit internationaler Strahlkraft: Käthe Kollwitz (1867–1945). In ihren Zeichnungen, Druckgrafiken, Plastiken und Plakaten hat sie wie keine andere Themen wie Krieg, Armut und Tod, aber auch Liebe, Geborgenheit und das Ringen um Frieden in nachdrücklicher Weise zum Ausdruck gebracht. Als Studentin erlebt sie die Münchner Bohème mit allen schillernden Facetten, bevor ihr in Berlin mit ihrem ersten druckgrafischen Zyklus der künstlerische Durchbruch gelang. Zwei Weltkriege und persönliche Tragödien prägten ihr Schaffen, doch ihre Biografie widersetzt sich ebenso wie ihr umfangreiches Œuvre jeder Voreingenommenheit. Bis heute gilt die Kollwitz als bekannteste deutsche bildende Künstlerin.

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Käthe kollwitz - ausstellungskataloge

Aufstand! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz Monographie über den Zyklus »Bauernkrieg«

Aufstand! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz
Monographie über den Zyklus »Bauernkrieg«

Hrsg.: Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
Von Annette Seeler
Köln 2017
23,5 × 27,5 cm, 128 Seiten, 110 farbige und 3 s/w Abbildungen, gebunden
Preis: 22,00€

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Von 1901 bis 1908 arbeitete Käthe Kollwitz (1867–1945) an ihrem berühmten grafischen Zyklus Bauernkrieg, in dem sie die gewaltsame Erhebung der Bauern 1524/25 thematisierte – die größte politische Massenbewegung der deutschen Geschichte gegen Unterdrückung und Rechtlosigkeit. Kollwitz, die ihr Leben lang für soziale Gerechtigkeit eintrat, versinnbildlichte in eindringlichen, verdichteten Figurenbildern Wut, Leid und Trauer der Aufständischen. In intensiver Auseinandersetzung mit Renaissance-Meistern wie Dürer und Masaccio und Größen der Moderne wie Daumier und Manet, zeichnete und verwarf sie etliche Entwürfe. Der Katalog dokumentiert die spannende Genese der sieben grafischen Blätter im Kontext zahlreicher Werke anderer Künstler, die Kollwitz zu ihrem Meisterwerk inspirierten.

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Käthe Kollwitz Portrait of the Artist

Käthe Kollwitz
Portrait of the Artist
Hrsg.: Ikon Gallery in collaboration with the British Museum
Von Frances Carey und Max Egremont
2017
23 × 28 cm, 156 Seiten, 98 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 24,00€

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Käthe Kollwitz (1867–1945) was one of the leading artists of the late nineteenth and early twentieth centuries, notable for the emotional power of her drawing, printmaking and sculpture.
She lived an intensely examined life, expressed in her numerous self-portraits, diaries and correspondence. At the core of this existence was her work as an artist and a mastery of graphic art which quickly established her reputation in Germany, then further afield as her influence spread internationally after the First World War.
Establishing herself in an art world dominated by men, Kollwitz developed a vision centred on women and the working class. Her two great series concerned with social injustice: Ein Weberaufstand (A Weavers’ Revolt, completed in 1897) and Bauernkrieg (Peasants’ War completed in 1908) demonstrate an ever-present imagery of death, especially a mother’s grief, and finally the theme of war and remembrance after her younger son, Peter, had been killed at the beginning of the First World War.

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Käthe Kollwitz – Die Plastik Werkverzeichnis

Käthe Kollwitz – Die Plastik
Werkverzeichnis

Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln
Von Annette Seeler
München 2016
26 × 30 cm, 432 Seiten, 310 farbige Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 45,00€

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Käthe Kollwitz (1867–1945) gehört zu den herausragenden deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr plastisches Schaffen, das in seiner existentiellen Ausprägung gleichermaßen beeindruckt wie ergreift, wird nun mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und großformatigen Abbildungen in all seiner Ausdruckstärke präsentiert.
Zum 30-jährigen Jubiläum des Käthe Kollwitz Museum Köln erscheint nach umfangreichen Recherchen das erste Werkverzeichnis der Plastik von Käthe Kollwitz. Die für ihre expressive Graphik bekannte Künstlerin stellt sich auch und besonders in ihrem dreidimensionalen Schaffen den Grundfragen des menschlichen Lebens. Von 43 plastischen Projekten sind 19 Bildwerke erhalten, von denen 15 in Bronze vervielfältigt wurden. Ihre Entstehung und ihr künstlerisches Umfeld werden ebenso betrachtet wie ihre technische Fertigung in zum Teil unterschiedlichen Güssen. Original oder Raubguss? Der Band bietet Orientierung und erzählt zugleich spannende Gussgeschichten.

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Kollwitz und Barlach Im Tod vereint

Kollwitz und Barlach
Im Tod vereint
Hrsg.: Roman Zieglgänsberger unter Mitwirkung von Sibylle Discher für das Museum Wiesbaden
Wiesbaden 2016
19 × 23,5 cm, 180 Seiten, 120 farbige und 5 s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 19,90€

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Das Museum Wiesbaden präsentierte mit der zum Katalog gehörigen Sonderausstellung erstmals eine Auswahl seiner Bestände von Käthe Kollwitz (1867—1945) und Ernst Barlach (1870–1938). Von beiden eng miteinander befreundeten Künstlern, die es neben ihrer bildhauerischen Tätigkeit vor allem auch durch ihre sozialkritischen Grafiken zu Weltruhm gebracht haben, befinden sich wesentliche, bislang selten gezeigte Werke in der Sammlung des Museums. Die bedeutendste Kollwitz-Arbeit darunter stellt eine Selbstbildnis-Zeichnung aus den Zwischenkriegsjahren dar. Wertvolle Leihgaben aus dem Käthe Kollwitz-Museum Köln ermöglichten es, sie in einer Kabinettausstellung zu zeigen.
Von Barlach finden sich Skulpturen wie die berühmte Plastik Der Tod, als auch Zeichnungen, die während seiner sagenumwobenen Russlandreise im Jahr 1906 entstanden sind. Hier fand Barlach insbesondere durch die Beobachtung der einheimischen Bevölkerung, die er in spontanen Skizzen festhielt, zu seinem unverwechselbaren expressiv-pathetischen Stil. In dem Relief Die Klage, in dem Kollwitz den Tod ihres Freundes „beklagt“, solidarisiert sie sich mit Barlach, dessen Kunst später von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert wurde.

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Käthe Kollwitz and the Women of War

Käthe Kollwitz and the Women of War
Femininity, Identity, and Art in Germany during World Wars I and II 
Hrsg.: Claire C. Whitner
New Haven und London 2016
21,5 × 28 cm, 144 Seiten, 116 farbige Abbildungen, Broschur
Preis: 25,00€

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This publication unites two important exhibitions – The Krieg Cycle: Käthe Kollwitz and World War I and Mothers’ Arms: Käthe Kollwitz’s Women and War – organized by the Davis Museum at Wellesley College and the Smith College Museum of Art (SCMA), respectively. The first English-langugage catalogue of Kollwitz’s work in twenty years, it brings new scholarship on Kollwitz’s art and impact to the fore through a rare and rather remarkable collaboration, between two exceptional academic museums at two of the most respected womens’s liberal arts colleges in the United States.
Both projects and this publication are timely in honoring the centenary of World War I, and through Kollwitz consider the horrors of war on the field and home front. They also mirror Kollwitz’s own concerns: as the essays contained here reveal, matters of individual agency and the nature of the collective social whole preoccupied Kollwitz both as artist and acitivist for most of her working life. Her concerns remain our own today.

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Käthe Kollwitz Akt im Fokus

Käthe Kollwitz
Akt im Fokus

Hrsg.: Agnes Tieze für das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg
Köln 2013
22 × 28 cm, 160 Seiten, 103 farbige und 6 s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 29,00€

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Soziale Missstände, Hunger, Krieg, Trauer und Tod – dies sind die Themen, die gemeinhin mit dem Namen Käthe Kollwitz (1867–1945) verbunden werden. Dass auch Aktdarstellungen alle Bereiche und Phasen ihres Werks durchziehen, ist weniger bekannt. In Zeichnungen, druckgrafischen Blättern und Skulpturen widmet sich die Künstlerin diesem populären Motiv. Zunächst mit Werken, die dem Symbolismus Max Klingers nahestehen, dann – nach ihren Parisaufenthalten 1901 und 1904 – mit farbigen Drucken, die den Akten der französischen Moderne in nichts nachstehen. Und schließlich mit Zeichnungen und Skulpturen, die ihre Begeisterung für Rodin und Maillol durchscheinen lassen. Der reich bebilderte Katalog konzentriert sich erstmals auf die herausragende Bedeutung der Akte und rückt damit das Schaffen Käthe Kollwitz’ in ein neues Licht.

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»Paris bezauberte mich...«

»Paris bezauberte mich...«
Käthe Kollwitz und die französische Moderne
Hrsg.: Hannelore Fischer und Alexandra von dem Knesebeck
Mit Beiträgen von D. Hansmann, E. Kepetzis, A. von dem Knesebeck, N. Lehni, A. Meyer, S. Rentsch, K. Sagner
München 2010
24 × 30 cm, 240 Seiten, 230 farbige Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 29,00€

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Zu seinem 25-jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum Köln in der rund 160 Werke umfassenden Ausstellung »Paris bezauberte mich« Käthe Kollwitz und die französische Moderne erstmals überhaupt Käthe Kollwitz im Kreise von Impressionisten und Postimpressionisten. Nicht nur Paula Modersohn-Becker, sondern – was kaum bekannt ist – auch Käthe Kollwitz (1867–1945), war begeistert von der französischen Kunstmetropole. Unter dem Eindruck ihrer beiden Parisreisen 1901 und 1904 wird ihr graphisches Werk für einige Jahre farbig. In einer spannenden Gegenüberstellung mit der Kunst ihrer Pariser Zeitgenossen wird deutlich, dass die Berliner Künstlerin mit ihren Pastellen von Pariser Nachtlokalen, den Straßenszenen, Liebespaaren und Aktdarstellungen zur Avantgarde zählte. Käthe Kollwitz war um 1900 modern! Besonders bewunderte sie Manet und Degas, sie war fasziniert von Bonnard und Vuillard. Zweimal suchte sie Rodin persönlich auf. Seine berühmte Plastik »Der Kuß« – ein Höhepunkt der Ausstellung – inspirierte Käthe Kollwitz zu ihrer Plastik »Liebespaar«.

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Nahsicht Käthe Kollwitz – Heinrich Zille

Nahsicht
Käthe Kollwitz – Heinrich Zille
Hrsg.: Andrea Firmenich, Martina Padberg und Rainer Stamm
Bielefeld 2009
21,5 × 29 cm, 192 Seiten, 145 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 27,00€

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In dieser Ausstellung und der sie begleitenden Publikation begenen einander erstmals das zeichnerische Frühwerk von Käthe Kollwitz und die noch immer wenig bekannten Fotografien von Heinrich Zille. Beide Künstler genießen bis heute eine ungewöhnliche Popularität und haben unsere Vorstellung vom frühen 20. Jahrhundert bis hin zur Weimarer Republik mitbestimmt – Zille vor allem als Zeichner und Karikaturist des Berliner Milieus, Kollwitz als unermüdliche, politisch engagierte Mahnerin. Ihr Blick galt vor allem den einfachen Menschen, die unter den Schattenseiten der großen Umwälzungen der industriellen Revolution in der gigantisch wachsenden Großstadt zu leiden hatten, Menschen am Rande der Gesellschaft, den sozial Schwachen, für die der sogenannte Aufschwung den Abgrund bedeutete.

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Käthe Kollwitz Die Trauernden Eltern

Käthe Kollwitz
Die Trauernden Eltern

Hrsg.: Hannelore Fischer
Mit Beiträgen von Hannelore Fischer, Ulrich Grober, Ulrich Krings, Günter Herzog, Corinna Tegtmeyer u.a.
Köln 1999
24 × 32 cm, 204 Seiten, 140 farbige Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 15,00 €

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1959 wurde mit der Aufstellung der »Trauernden Eltern«, einer von Ewald Mataré gefertigten, leicht vergrößerten Werkkopie der Originale von Käthe Kollwitz, die Kölner Kirchenruine St. Alban neben dem Gürzenich als Erinnerungsstätte für die gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs eingeweiht. Käthe Kollwitz hatte die Figurengruppe 1932 für den belgischen Soldatenfriedhof in Vladslo geschaffen. Dort war ihr Sohn Peter, 18-jährig am 22. Oktober 1914 gefallen, in einem Soldatenmassengrab beerdigt worden. Das Käthe Kollwitz Museum Köln nimmt den 40. Jahrestag der Skulpturenaufstellung zum Anlass, um an das Anliegen der Künstlerin reflektierend zu erinnern: Käthe Kollwitz verstand ihre Figurengruppe der »Trauernden Eltern« als Mahnmal für den Frieden

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Einblicke 7 Aus bedeutenden Sammlungen neu vereint.

Einblicke 7
Aus bedeutenden Sammlungen neu vereint.
20 Jahre Käthe Kollwitz Sammlung der Kreissparkasse Köln
Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln
Von Alexandra von dem Knesebeck
Köln 2003
19 × 29,5 cm, 44 Seiten, 60 s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 6,00€

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Anlass dieser Ausstellung ist das zwanzigjährige Bestehen der Käthe Kollwitz Sammlung der Kreissparkasse Köln. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg hatte das Geldinstitut begonnen, eine eigene Kunstsammlung aufzubauen. Über die letzten Jahrzehnte hinweg gelang es dem Käthe Kollwitz Museum die Sammlung immer weiter auszubauen und durch wichtige Blätter zu ergänzen, sodass es heute die weltweit größte Kollwitz-Sammlung beherbergt.
Die Sammlungsgeschichte der ersten zwanzig Jahre seit Eröffnung des Museum wird in diesem Band nachgezeichnet und bedeutende Ankäufe werden ausführlich dokumentiert.

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Einblicke 6 Die Pietà im Werk von Käthe Kollwitz

Einblicke 6
Die Pietà im Werk von Käthe Kollwitz
Von der privaten Trauerarbeit zum nationalen Denkmal
Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln
Von Günter Herzog
Köln 2015 (2. Aufl.)
21× 28,5 cm, 28 Seiten, 36 farbige Abbildungen, Broschur
Preis: 6,00€

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»Ich arbeite an der kleinen Plastik, die hervorgegangen ist aus dem plastischen Versuch, den alten Menschen zu machen. Es ist nun so etwas wie eine Pietà geworden. Die Mutter sitzt und hat den toten Sohn zwischen ihren Knien im Schoß liegen. Es ist nicht mehr Schmerz, sondern Nachsinnen.«, so beschreibt Käthe Kollwitz ihre Plastik in einem Tagebucheintrag von 1939. Der Figur sind zahlreiche Zeichnungen, die sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen, vorangegangen. Anhand dieser zeigt das Heft zeigt die Werkgenese der Pietà detailliert auf. Heute ist die Plastik vielen vor allem durch die „Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland“ in der Neuen Wache in Berlin bekannt, in der eine vergrößerte Kopie der Plastik aufgestellt ist.

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Einblicke 3 Der Simplicissimus in der Kaiserzeit.

Einblicke 3
Der Simplicissimus in der Kaiserzeit.

Käthe Kollwitz und die Satire zur sozialen Frage
Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln
Von André Dumont
Köln 1999
19 × 29,5 cm, 24 Seiten, 25 s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 3,50 €

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Der Simplicissimus hatte eine herausragende Stellung innerhalb der gesellschaftskritischen und politischen Satire in Deutschland. Das farbige, großformatige Wochenblatt erschien erstmals 1896 im Kunstzentrum München als Zeitschrif für zeitgenössische europäische Kuns und Literatur. Nach kurzer Zeit erfuhr der Simplicissimus eine in Deutschland einzigartige Beliebtheit.
Im Jahr 1908 beginnt Kollwitz für den Simplicissimus zu zeichnen. Sie konzentriert sich in ihren Arbeiten für die Zeitschrift auf die sozialen Frage des Proletariats, die ganz konkreten Probleme der Arbeiterschaft: Wohnungsnot, Heimarbeit oder auch Arbeitslosigkeit.

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Der Museumsführer für Kinder

Das Käthe Kollwitz Museum Köln
Der Museumsführer für Kinder
Von Anke Blieschies
Köln 2006
15 × 21 cm, 48 Seiten, 43 farbige und s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 5,00€

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Käthe Kollwitz war eine außergewöhnliche Künstlerin, die zeichnete und verschiedenste Drucktechniken meisterhaft beherrschte. Ihr Engagement für die sozialen Probleme ihrer Zeit war beispielhaft. Das Käthe Kollwitz Museum Köln besitzt die weltweit umfassendste Sammlung ihres Werkes, daher können kleine Entdecker mit diesem Führer einen Einblick in das Leben, die Kunstwerke und die von Käthe Kollwitz angewandten Techniken gewinnen.

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sonderausstellungen im käthe kollwitz museum köln

Eva Besnyö – Photographin

Eva Besnyö – Photographin
Budapest, Berlin, Amsterdam
Hrsg.: Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
mit Texten von Marion Beckers und Elisabeth Moortgat
Köln 2018
22 x 27 cm, 128 Seiten, 98 Abbildungen, Klappenbroschur,
Preis: 18,00€

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Eva Besnyö (1910–2003) erwirbt im renommierten Budapester Atelier von József Pécsi ihr photographisches Rüstzeug. Zu Beginn der 1930er Jahre verlässt sie Ungarn und geht wie viele ihrer Kollegen nach Berlin. Unter Einfluss des Neuen Sehens und der Neuen Sachlichkeit eignet sie sich die ästhetische Bildsprache der photographischen Moderne an. Jüdischen Ursprungs, flieht Eva Besnyö 1932 nach Amsterdam. Mit Alltags- und Architekturphotographien erwirbt sie hier den Ruf einer Meisterphotographin, noch bevor ihr nach der Verfolgung und dem Überleben im Versteck in den 1950er Jahren ein Neustart gelingt.
Eva Besnyös poetische Schwarz-Weiß-Kompositionen sind Ausdruck ihrer persönlichen Bildsprache, mit der sie sich ihre Welt erschlossen hat. Photohistorisch stehen sie in einer Reihe neben den Experimenten von Ilse Bing, Henri Cartier-Bresson, Florence Henri, André Kertész und Germaine Krull.

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Kollwitz neu denken

Kollwitz neu denken
Käthe-Kollwitz-Preisträger der Akademie der Künste, Berlin
Hrsg.: Akademie der Künste, Berlin und Käthe Kollwitz Museum Köln
Mit Texten von Hannelore Fischer, Werner Heegewaldt und Anke Hervol
Berlin 2017
16 × 23 cm, 96 Seiten, 48 farbige Abbildungen, Broschur
Preis: 14,00€  

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Unter dem Titel KOLLWITZ NEU DENKEN präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin, facettenreiche Positionen von 21 Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Käthe-Kollwitz-Preis ausgezeichnet wurden. Die Ausstellung macht anhand von mehr als 70 Exponaten sichtbar, wie das Bekenntnis der Kollwitz »Ich will wirken in dieser Zeit« noch heute ein Impuls ist – auch für das Kunstschaffen im 21. Jahrhundert, in diskursiven, formalästhetischen und narrativen Beiträgen. Eine Auswahl namhafter Preisträger, darunter die diesjährigen documenta-Teilnehmer Miriam Cahn, Douglas Gordon und Mona Hatoum oder die Kölner Künstler Martin Kippenberger, Astrid Klein und Horst Münch, rezipiert Aussagen des Kollwitz-Œuvres in den Medien Malerei, Skulptur, Zeichnung, Installation, Fotografie, Film und Video.

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Japan beginnt an der Ostsee

Japan beginnt an der Ostsee
Die Keramik des Jan Kollwitz
Von Christoph Peters und Götz Wrage
Kiel/Hamburg 2017 (3. Aufl.)
22 × 24,5 cm, 96 Seiten, 70 farbige Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 19,90€

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Seit nunmehr zwanzig Jahren stellt Jan Kollwitz, Urenkel von Käthe Kollwitz, im ostholsteinischen Kosterdorf Cismar abseits aller künstlerischen Moden und Zeitströmungen Keramiken auf traditionell japanische Weise her. Schon zwei Mal war er mit einer Sonderausstellung im Käthe Kollwitz Museum zu Gast.
Das vorliegende buch geht der Frage nach, wie es ihm als Deutschem gelingen konnte, in diesen Kernbereich der japanischen Kultur vorzudringen. Die inneren Prozesse, die Jan Kollwitz durchlaufen musste, um sich von europäischen Vorstellungen und Herangehensweisen zu lösen, kommen dabei ebenso zur Sprache, wie handwerklich-technische Aspekte der Tonaufbereitung, der Arbeit an der Töpferscheibe sowie des traditionellen Holzbrands.

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Gustav Seitz Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

Gustav Seitz
Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln
Köln 2017
21 × 29,5 cm, 8 Seiten, 15 farbige und s/w Abbildungen, Faltblatt
Preis: 2,50€

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Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Aufmerksamkeit auf das bedeutendste Ehrenmal für seine Künstlerin: Das Kollwitz-Denkmal von Gustav Seitz, 1961 auf dem Berliner Kollwitzplatz am Prenzlauer Berg aufgestellt.
52 Jahre lang lebt die in Königsberg geborene Käthe Kollwitz (1867–1945) in Berlin. 1891, im Jahr ihrer Heirat mit dem Arzt Dr. Karl Kollwitz, bezieht das Paar im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg am damaligen Wörther Platz das Eckhaus Weißenburger Str. 25 / Tresckowstraße 39. Bis zur Zerstörung des Gebäudes im 2. Weltkrieg, 1943, verbringt Kollwitz hier einen Großteil ihres Lebens.
Ihr zu Ehren wird die Weißenburger Straße am 8. Juli 1947, dem 80. Geburtstag der Künstlerin, in Kollwitzstraße und der Wörther Platz in Kollwitzplatz umbenannt. 1961 erhält der Platz seine Vollendung durch das Kollwitz-Denkmal von Gustav Seitz.

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Annelise Kretschmer Photographien

Annelise Kretschmer
Photographien

Hrsg.: Hannelore Fischer
Text und Konzept: Thomas Linden
Köln 2016
21 × 27 cm, 120 Seiten, 82 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 18,00€

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Annelise Kretschmer zählt zu den bedeutenden Photographinnen der späten Weimarer Jahre. Orientiert an der Neuen Sachlichkeit, jedoch mit einem eigenwilligen ästhetischen Konzept, gehörte die gebürtige Dortmunderin zu den ersten Frauen, die in Deutschland ein eigenes Photo-Atelier eröffneten. Vor ihrer Kamera standen Künstler, Industrielle, Arbeiter, Bauern und immer wieder Kinder, deren Portraits zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dieses Sujets zählen. Obwohl sie gleich mit ihren ersten Arbeiten auf den wichtigsten Ausstellungen ihrer Zeit in Paris, Wien und Berlin vertreten war, geriet ihr Werk während der dreißiger Jahre, als sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste, zunehmend in Vergessenheit. 1950 erfolgt die Wiedereröffnung des Ateliers in Dortmund. Annelise Kretschmer etabliert sich schnell als Photographin, die das neue Selbstverständnis der bürgerlichen Nachkriegsgesellschaft in ihren Portraits auf subtile Weise spiegelt.

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Hann Trier Ich tanze mit den Pinseln

Hann Trier
Ich tanze mit den Pinseln

Hrsg.: Hannelore Fischer
Mit einem Text von Dr. Uta Gerlach-Laxner
Köln 2015
23 × 27,5cm, 112 Seiten, 74 farbige und 13 s/w Abbildungen, gebunden
Preis: 19,00€

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Hann Trier (1915–1999) hat in seiner Art des gestischen Malens ein eigenes und einzigartiges Œuvre geschaffen, das eine Sonderstellung in der Kunst des 20. Jahrhunderts einnimmt – in jener Richtung, die als deutsches Informel bezeichnet wird. Mit mehr als 70 Aquarellen, Gouachen und Zeichnungen von insgesamt vierzehn Leihgebern widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln dem am 1. August 1915 geborenen Künstler eine
Hommage zum 100. Geburtstag. Wir dokumentieren mit dieser Ausstellung die in der westdeutschen Kunstgeschichte so spannende Nachkriegszeit mit ihrer zunehmenden Auflösung des Gegenständlichen und blicken damit wieder einmal über den zeitlichen Horizont der Künstlerin Käthe Kollwitz hinaus.

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Karin Kneffel - Fallstudien Arbeiten auf Papier

Karin Kneffel - Fallstudien
Arbeiten auf Papier
Hrsg.: Hannelore Fischer und Thomas Trümper
Mit einem Text von Walter Grasskamp
Köln 2015
deutsch / englisch, 23 × 27,5 cm, 184 Seiten, 138 farbige Abbildungen, Leinen
Preis: 25,00€

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Karin Kneffel (geb. 1957), seit 2008 Münchner Akademieprofessorin, wurde in den 1990er-Jahren mit ihren Tierporträts im Format 20 × 20 Zentimeter bekannt. Was immer Karin Kneffel sich im Folgenden als Thema vornimmt, seien es die Früchte, die römischen Fresken, vor die sie zeitgenössische Bildbetrachter spannt oder die Einbeziehung der Mies van der Roheschen Villen in eine Bilderwelt der Spiegelungen und Reflexionen: All das ist ein auf das Genaueste erarbeiteter Teil der Story unseres Lebens, die sie in stupende Bilder verwandelt hat. Die vorliegende Publikation widmet sich den Arbeiten Kneffels auf Papier und deckt mit 130 Werken eine große thematische Bandbreite dieses Œuvres ab.

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Nähe und Distanz Die Graphikerin Ottilie Ehlers-Kollwitz

Nähe und Distanz
Die Graphikerin Ottilie Ehlers-Kollwitz

Hrsg.: Friedegund Weidemann, Arne Kollwitz
Berlin 2014
22 × 30 cm, 144 Seiten, 100 farbige Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 22,00€

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Die Künstlerin Ottilie Ehlers-Kollwitz, 1900 bei Berlin geboren, stand Zeit ihres Lebens, im Schatten iher berühmten Schwiegermutter Käthe Kollwitz. Dabei hat sie ein großartiges eigenständiges und umfangreiches Werk vorzuweisen, dem hier erstmals eine umfassende Publikation gewidmet wird.
Ihre Holzschnitte, Farbmonotypien und Buchillustrationen stellen einen spezifischen Beitrag zur Berliner Graphik des 20. Jahrhunderts dar. Südliche Landschaftsimpressionen hielt sie in Aquarellen, Skizzenbüchern und anschaulichen Reiseberichten fest. Viele dieser Motive gestaltete sie später im Atelier zu eindrucksvollen Graphiken.
Dieser Bildband enthält eine große Anzahl charakteristischer Arbeiten, obwohl ein Teil des Frühwerkes im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurde. Sie zeigen das vielseitige Œuvre einer großen Künstlerpersönlichkeit.

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Bildhauer sehen den Ersten Weltkrieg

Bildhauer sehen den Ersten Weltkrieg
Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Bildhauermuseen und Skulpturensammlungen e.V.
Mit Beiträgen von u.a. Ursel Berger, Gudula Mayr, Veronika Wiegartz
Bremen 2014
27,5 × 21,5 cm 224 Seiten, 216 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 16,80€

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Es gibt nicht nur eine Erzählung über die Rolle des Ersten Weltkriegs für die Entwicklung der deutschen Kunst. Das Jahr 2014 hat es gezeigt. Diese Publikation ergänzt das entstandene kaleidoskopische bild, indem sie auf die Gruppe der Bildhauer schaut. Auch hier erscheint kein einheitliches Bild, sondern eine große Skala an Reaktionen auf die letztendlich zutiefst verwirrenden Erfahrung des Kriegs. Dabei geht es im Sinne von Reinhardt Koselleck um das Verhältnis zwischen dem Raum der Erfahrungen und dem Horizont der Erwartungen. Es geht um erfolgreiche deutsche Bildhauer, deren Kriegserfahrungen künstlerisch umgesetzt in die Öffentlichkeit drangen.

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Berliner Impressionismus Werke der Berliner Secession aus der Nationalgalerie

Berliner Impressionismus
Werke der Berliner Secession aus der Nationalgalerie
Hrsg.: Angelika Wesenberg
Berlin 2013
23 × 27 cm, 132 Seiten, 113 farbige Abbildungen, gebunden
Preis: 20,00€

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1898 gründete sich auch in Berlin eine Secession: Unzufriedene Künstler schlossen sich zur Ausrichtung kleiner, erlesener Ausstellungen zusammen. Sie distanzierten sich damit von den offiziellen Berliner Kunstausstellungen, in denen sich das wenige Gute im Übermaß des Mittelmäßigen verlor. Die in den jährlichen Secessionsaustellungen gezeigten Werke sollten unabhängig von ihrem Stil allein auf Grund ihres individuellen Ausdrucks zugelassen sein.
Trotz aller programmatischen Vielfalt aber ist ein "Secessionsstil" auszumachen. Die meisten der damals ausgestellten Werke zeugen vom Einfluss impressionistischer Kunstauffassungen. Die Motive sind dem alltäglichen Leben entnommen, mythologische oder allegorische Themen werden selten. Die Bilder zeigen die Bürger der urbanen Gesellschaft, ihre Häuser und Gärten, Biergärten und Ferienlandschaften. Der Orientierung auf das Private entsprechen auch die zahlreichen Darstellungen von Frauen und Kindern, Interieurs und Stillleben. Die Arbeiten sind bestimmt von der Freude an undenklicher Daseinsschilderung.

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Als Kitsch noch Kunst war Farbendruck im 19. Jahrhundert

Als Kitsch noch Kunst war
Farbendruck im 19. Jahrhundert
Hrsg.: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Von Jürgen Döring
Berlin/München 2013
24 × 28 cm, 128 Seiten, 200 farbige Abbildungen, Broschur
Preis: 19,80€

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Viele Farbendrucke des 19. Jahrhunderts gelten heute als Kitsch. Damals sah man in diesen Drucken jedoch vor allem die Möglichkeit, Kunst zu reproduzieren und unters Volk zu bringen. 1837 wurde das Patent für den lithografischen Farbendruck eingereicht. Zunächst setzte man die aufwändige Technik, die ein großes Publikum erreichen sollte, nur für besondere Anlässe ein. Doch schon ab 1850 gab es farbige Kinderbücher, botanische Darstellungen, Menükarten des Berliner Königshauses, Etiketten, dekorative Wandbilddrucke und vieles mehr. Nach 1870 verschönerten bunte Plakate, Prospekte, Sammelbilder, erste Anzeigen den Alltag – der Anfang der modernen Werbung.
Bilder und Text erzählen detailreich in aller Vilefalt von dieser farbenfrohen Seite des Industriezeitalters.

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Lotte Jacobi Photographien

Lotte Jacobi
Photographien

Hrsg.: Hannelore Fischer
Mit Texten von Marion Beckers und Elisabeth Moortgat
Köln 2012
17 × 24 cm, 96 Seiten, 73 s/w Abbildungen, gebunden
Preis: 16,50€

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Lotte Jacobi gehört zu den großen Photographinnen und Photographen des 20. Jahrhunderts. 1896 im westpreußischen Thorn geboren und im hohen Alter von 93 Jahren in den USA gestorben, zählt sie zu den wenigen Künstlerinnen, denen es gelang, nach der Vertreibung aus Nazi-Deutschland auf der anderen Seite des Atlantiks eine zweite Karriere aufzubauen.
Zunächst als Repräsentantin der Neuen Photographie in den zwanziger Jahren bekannt geworden, steht ihr Schaffen in der zweiten Lebenshälfte wesentlich im Zeichen ihrer berühmten Persönlichkeitsbildnisse. n Berlin und Amerika entstanden die Portraits, u. a. von Albert Einstein, Lotte Lenya, Kurt Tucholsky, Käthe Kollwitz, Eleanor Roosevelt oder J. D. Salinger.
In dieser Publikation werden die verschiedenen Stationen ihres künstlerischen Schaffens nachgezeichnet. Neben Lotte Jacobis berühmten Porträts zeigen die Photographien von ihrer Reise in die Sowjetunion 1932/33 und ihre experimentellen photogenics die Vielseitigkeit ihrer Arbeit.

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Wilhelm Loth Skulpturen und Zeichnungen der 50er und 60er Jahre

Wilhelm Loth
Skulpturen und Zeichnungen der 50er und 60er Jahre
Hrsg.: Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
Köln 2012
17 × 24 cm, 96 Seiten, 70 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 14,00€

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Wilhelm Loth zählt zu den bedeutenden deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. In fünf Jahrzehnten hat er ein umfangreiches und unverwechselbar eigenständiges Werk geschaffen, das sich immer einem Thema widmet: Der Darstellung der menschlichen Figur – vornehmlich des weiblichen Körpers als Torso.
Wilhelm Loth wird als junger Mann von Käthe Kollwitz ermutigt, Bildhauer zu werden. Auf der Suche nach dem Menschenbild seiner Zeit findet er immer wieder neue Formulierungen dieses Themas. 1920 in Darmstadt geboren, erfährt er seine erste künstlerische Ausbildung in den Jahren 1936/37. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft studiert er seit 1947 in der Bildhauerklasse von Fritz Schwarzbeck an der neugegründeten Künstlerkolonie Darmstadt.
1948 beginnt Loth seine Lehrtätigkeit als Hauptassistent von Bildhauer Hermann Geibel am Lehrstuhl für Freies Zeichnen und Angewandte Plastik an der TH Darmstadt, den er 1954–56 übernimmt. 1953 wird er Vorsitzender der Künstlervereinigung Darmstädter Sezession. 1958 erfolgt Loths Berufung als Leiter einer Bildhauerklasse an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1960 seine Ernennung zum Professor. Bereits 1959 ist er als Stipendiat in der Villa Massimo in Rom, 1964 auf der III. documenta in Kassel mit einer Reihe von Bronzen zu sehen. Nachdem Loth 1986 seine Lehrtätigkeit beendet, wird er 1989 zum ersten Vorsitzenden des Deutschen Künstlerbundes ernannt. Wilhelm Loth stirbt 1993 in Darmstadt.

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Gesicht Zeigen Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen zum Portrait

Gesicht Zeigen
Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen zum Portrait
Hrsg.: GEDOK KÖLN e.V., Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
Köln 2011
17 × 24 cm, 82 Seiten, 68 farbige Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 14,00€

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Mit Kollwitz‘ „Selbstbildern“ konfrontiert, spürt der Betrachter eine hohe Intensität des Ausdrucks, die kaum Distanz zulässt. Selbstvergewisserung und Reflexion über das eigene Tun sind die Hauptmotive ihrer weit über hundert Selbstbildnisse. Rembrandt und van Gogh werden hier immer wieder zum Vergleich herangezogen. Auch ihre sogenannten verborgenen Selbstbildnisse, die nur versteckt oder beiläufig in anderen Bildzusammenhängen stehen, laden ein zur Identifikation mit dem Werk.
Auch heute noch ist Käthe Kollwitz für viele Künstlerinnen und Künstler schon auf Grund ihres hohen zeichnerischen Könnens ein Vorbild. Dass dabei die Auseinandersetzung mit ihren Selbstbildnissen und Portraits eine besondere Herausforderung darstellt, liegt nahe.
Bereits seit zwei Jahren ist die GEDOK Köln Partner des Käthe Kollwitz Museum. Mitglieder ihrer Sparte Musik bereichern unsere Konzert-Reihe „Dialoge“ mit vielfältigen, spannenden Aufführungen auf einem hohen musikalischen Niveau. Dass sich nun auch die Bildende Kunst im Käthe Kollwitz Museum präsentiert, freut uns und liegt nahe.

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aus/gezeichnet/zeichnen

aus/gezeichnet/zeichnen
Hrsg.: Robert Kudielka, Michael Schoenholtz, Inge Zimmermann
im Auftrag der Akademie der Künste, Berlin

Mit Texten von Hubertus von Amelunxen, Anthony Cragg, Wulf Herzogenrath, Jan Hoet, Werner Hofmann, Robert Kudielka, Jörn Merkert
Berlin 2009
21 × 27,5 cm, 240 Seiten, 182 Farb- und NovaTon-Abbildungen, gebunden
Preis: 30,00€

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Die Publikation begleitet eine Ausstellung der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste, die Zeichnungen ihrer Mitglieder präsentiert. Dank der künstlerischen Vielfalt der Mitglieder ist ein exemplarischer Überblick über die unterschiedlichen Auffassungen von Zeichnung in der Gegenwart zustande gekommen. Zeichnen ist eine fundamentale Kulturtechnik, die sich nicht auf bestimmte Verfahren oder Medien einschränken lässt. Um die Tragweite dieser Entwicklung sichtbar zu machen, wurden auch Positionen verstorbener Akademie-Mitglieder einbezogen, die den von der Ausstellung übergriffenen Zeitraum auf ein halbes Jahrhundert erweitern.

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Graphische Sammlungen in Nordrhein-Westfalen

Graphische Sammlungen in Nordrhein-Westfalen
Ein Führer zu verborgenen Momenten
Hrsg.: Lenkungskreis des Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter der Graphischen Sammlungen in Nordrhein-Westfalen
Goch 2009
16,5 × 24,5 cm, 320 Seiten, zahlreiche farbige und s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 19,90€

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Dieses Buch macht den erstaunlichen gemeinsamen Reichtum von 55 graphischen Sammlungen in NRW sichtbar; es tut sich ein weites Panorama auf, das die ganze Kunstgeschichte vom späten da Vinci, Rembrandt, Dürer und Mantegna bis hin zu internationalen Kusnt unserer Tage. Mehr als 200 Abbildungen begleiten als farbenreiches, faszinierendes Spektrum die eindringlichen Beschreibungen der einzelnen Samlungen. Mit einführenden Texten zur Zeichnung und Druckgraphi, einem Glossar und insgesamt mehr als 1.100 genannten Künstlern ist dieses Buch darüber hinaus Wegweiser für Laien und Spezialisten.

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Ellen Auerbach „All die Neuanfänge ...“

Ellen Auerbach
„All die Neuanfänge ...“

Hrsg.: Hannelore Fischer
Köln 2008
17 × 24 cm, 80 Seiten, 65 Abbildungen im Duoton, Broschur
Preis: 14,00€

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Photographien von Ellen Auerbach (1906 – 2004) gelten heute als Ikonen der Avantgarde. Sie entstanden 1929 bis 1933 in ihrem Berliner Photostudio ringl+ pit. 1933 veränderte die Emigration über Palästina und London nach New York ihr Leben einschneidend.
In ihrer künstlerischen Arbeitsweise stehen nicht mehr kunstfertige Inszenierung und technische Perfektion im Vordergrund, sondern das photographische Festhalten des richtigen Moments auf der Suche nach dem Wesentlichen. In dieser Publikation werden die verschiedenen Stationen ihres künstlerischen Schaffens nachgezeichnet. Neben Ellen Auerbachs berühmten Arbeiten erweitern noch nie publizierte Erstvergrößerungen die Sicht auf ihr photographisches Œuvre. Ihr künstlerischer Nachlass befindet sich heute in der Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin.

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Honoré Daumier – Provocation & Finesse.

Honoré Daumier – Provocation & Finesse.
Honoré Daumier zum 200. Geburtstag. Lithographien und Skulpturen
Hrsg.: Herwig Guratzsch
Mit Beiträgen von Thomas Gädeke und Werner Hofmann
Heidelberg 2008
13 × 21 cm, 72 Seiten, 32 farbige und s/w Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 9,80€

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Aus einfachen Verhältnissen stammend lernt Honoré Daumier mit 14 Jahren bei dem Pariser Künstler Alexandre Lenoir zeichnen. Er betreibt Studien vor Originalen im Louvre und entdeckt das Medium Lithographie als Verdienstmöglichkeit. Asl republikanisch gesinnter Künstler publiziert Daumier Lithographien mit zeichnerischen Kommentaren auf das politische Tagesgeschehen, die ihm einen Namen als Karikaturisten verschaffen. 1830 bringt ihn eine satirische Darstellung von Louis Philippe wegen Majestätsbeleidigung für einige Monate ins Gefängnis. In der Folgezeit zwingen rigide Pressegesetze und eine harte Zensur Daumier zu politisch weniger brisanten, rein gesellschaftskritischen Bildern.
Erst mit der Revolution von 1848 werden die Sujets wieder politischer. Im Laufe seines Lebens entstehen rund 4000 Lithographien, zahlreiche Gemälde und Skulpturen. Im Alter erblindet, stirbt Daumier mit 70 Jahren in Valmondois bei Paris.

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Janet Brooks Gerloff

Janet Brooks Gerloff
Gestalten und Geschichten
Hrsg.: Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
Mit Beiträgen von Angelika Storm-Rusche und Astrid Kehsler
Köln 2008
17 × 24 cm, 80 Seiten, 52 farbige und s/w Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 14,00€

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Existenzielle Situationen, menschliche Konflikte, Stimmungen und Gefühle spielen eine zentrale Rolle im Schaffen von Janet Brooks Gerloff (*1947). Vor dem Hintergrund literarischer und musikalischer Themen geht sie dem Wesen der Menschen nach. Die Gedankentiefe dieser literarischen Vorlagen verhilft der Künstlerin zu ihrer unvergleichlichen Bildsprache. Sie hebt markante Zeilen aus weiten Kontexten heraus, um sie dann wie Momentaufnahmen zu interpretieren. Mit skizzierender, mehrfach gebrochener Kontur umgreift sie die äußere Gestalt der Figur und akzentuiert mit kraftvollen Schwerpunkten. In einer großzügigen-sparsamen Komposition, zurückhaltender Farbigkeit und einer feinen graphischen Struktur offenbart sich die virtuose Zeichnerin.

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Max Klinger - »Alle Register des Lebens«

Max Klinger - »Alle Register des Lebens«
Graphische Zyklen und Zeichnungen
Hrsg.: Käthe Kollwitz Museum Köln, Suermondt-Ludwig-Museum Aachen
Mit Beiträgen von Hannelore Fischer, Alexandra von dem Knesebeck, Dagmar Preising, Gudrun Schmidt und Anja Wenn
Berlin 2007
20,5 × 22,5 cm, 300 Seiten, über 220 Duotone-Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 23,00€

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Der Graphiker, Maler und Bildhauer Max Klinger (1857–1920) zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Anlässlich der 150. Wiederkehr seines Geburtstages präsentiert dieses reich bebilderte Buch das phantasiereiche, humorvolle, aber auch zeitkritische, in seiner ästhetischen Raffinesse bis heute faszinierende graphische Werk des Künstlers.
In einleitenden Essays wird ein Überblick über zentrale Aspekte des graphischen Schaffens Klingers gegeben, behandelt wird darüber hinaus in einem umfangreichen Aufsatz zum ersten Mal die künstlerische Beziehung von Käthe Kollwitz zu Max Klinger. Der Titel »Alle Register des Lebens« ist ihrer Trauerrede für den Künstler entnommen.

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Leben. Sehen Fotografien von Sibylle Bergemann, Barbara Klemm und Helga Paris

Leben. Sehen
Fotografien von Sibylle Bergemann, Barbara Klemm und Helga Paris
Hrsg.: Akademie der Künste, Berlin
Berlin 2006
21 × 28 cm, 135 Seiten, 100 farbige und s/w Abbildungen Broschur
Preis: 19,90€

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Die Fotografinnen Sibylle Bergemann (*1941), Barbara Klemm (*1939) und Helga Paris (*1938) verbindet ein soziales Engagement, das sich in ihrer Themenwahl und deren fotografischer Umsetzung widerspiegelt, darin kommen sie der menschlichen und künstlerischen Haltung von Käthe Kollwitz nahe. Mit beständigem Interesse am Menschen in unterschiedlichsten Zusammenhängen dokumentieren die Künst-lerinnen ihre bildnerische Intention, Spuren funktionaler, historischer und sozialer Zusammenhänge zu beleuchten. Zeit und Raum werden detailliert dokumentiert, geht es doch um das komplexe Erscheinungsbild des Menschen in seiner Welt. Obwohl topographisch im Bildtitel genau bezeichnet, sind es anonyme Orte, die nicht eigentlich wahrgenommen werden und dennoch einen Menschen definieren und einordnen können.

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Im Rausch des Elementaren

Im Rausch des Elementaren
Utopie und Realität in Werken des Spätexpressionismus 1915 bis 1925
aus der Sammlung der Nationalgalerie Berlin
Hrsg.: Friedegun Weidemann unter Mitarbeit von Claudia Manns
Berlin 2004
17 × 24 cm, 96 Seiten, 55 farbige und s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 12,00€

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Der Expressionismus, der um 1905 aus dem Wunsch nach Aufbruch, Veränderung und neuer Wahrhaftigkeit entstand, brach radikal mit der als erstarrt empfundenen, akademischen Kunsttradition. Doch längst nicht alle bedeutenden Leistungen dieser Stilrichtung fielen in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Heute gelten besonders die Jahre 1915 bis 1925 als intensive, idealistische Phase in der Entwicklung des Expressionismus.
Der Katalog zeigt eine hochkarätige Auswahl spätexpressionistischer Malerei und Skulptur in Deutschland. Sie spannt den Bogen von der Aufbruchsstimmung der Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution 1918, deren Vision einer neuen Welt auch die Künstler erfasste, bis zur Ernüchterung und Ankunft im Alltag der sozialen und politischen Verhältnisse der Weimarer Republik Mitte der 1920er Jahre. Rund 70 Werke aus dem Bestand der Nationalgalerie Berlin, u.a. von Max Beckmann, Rudolf Belling, Otto Dix, Karl Hofer, Walter Gramatté oder Conrad Felixmüller veranschaulichen eindrücklich den Furor und Rausch, mit dem sich die Künstler dem für sie Elementaren hingaben: der Schaffung einer neuen, humanistisch geprägten Welt.

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Toulouse-Lautrec und die Belle Époque

Toulouse-Lautrec
und die Belle Époque

Hrsg.: Jürgen Döring, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
München, Berlin, London, New York 2002
24 × 30 cm, 216 Seiten, 303 farbige und s/w Abbildungen, Broschur
Preis: 25,00€

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»Tausend Teufel, ist der unverschämt, dieser Lautrec! Er ziert sich nicht, weder was seine Zeichnung, noch was seine Farben angeht – Weiß, Schwarz, Rot in großen Flächen und einfachen Formen, das ist seine Art. Einen wie ihn gibt es nicht noch einmal (…), was er an Plakaten angezettelt hat, das schäumt über vor Willen, Frechheit und Boshaftigkeit; und sie stehen da, ganz baff, die nichts anderes als Zuckerwatt fressen wollen.«
So der Kritiker Félic Fénéon im April 1893 angesichts der bahnbrechenden Plakate Toulouse-Lautrecs

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»Gute Partien in Zeichnung und Kolorit« 300 Jahre Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin

»Gute Partien in Zeichnung und Kolorit«
300 Jahre Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin
Hrsg.: Stiftung Archiv der Akademie der Künste
Berlin 1996
21 × 30 cm, 340 Seiten, 100 farbige und 160 s/w Abb., Broschur
Preis: 15,00€

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Ein Überblick über 300 Jahre Geschichte einer außergewöhnlichen, einzigartigen Sammlung. In zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen werden die vielen bedeutenden Künstler der Berliner Kollektion in den Blick genommen und die graphischen Arbeiten beleuchtet, insbesondere die Zeichnungen, die sich in hoher Qualität in der Akademie der Künste erhalten haben.

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