Talk im Forum

Vorträge, Künstlergespräche, Lesungen und Vorführungen

Mit unseren Veranstaltungen der Reihe ›Talk im Forum‹ bieten wir Besuchern in unterschiedlichsten Formaten tiefergehende Einblicke und die Möglichkeit zu intensiver Auseinandersetzung mit einem Thema. Ob Podiumsdiskussion, Fachvortrag, Werkstattgespräch oder Lesung - jede Ausstellung wird von abwechslungsreichen Veranstaltungen begleitet.

Konzert-Lesung mit Renate Fuhrmann und dem Duo KontraSax

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Unser aller Gesundheit geht vor.
Daher nehmen wir gerne Ihre Reservierungen auf und informieren Sie rechtzeitig, ob die Veranstaltungen coronabedingt wie geplant stattfinden können.

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Ihr Team des Käthe Kollwitz Museum Köln

Termine

Mittwoch

26.8.2020

18.30 Uhr

Kosten: 10 € / erm. 7 €

Konzertlesung mit Renate Fuhrman und dem Duo KontraSax

»Zur Orientierung…«

Tickets und Reservierung:
Tel. 0221 / 227-2602
oder museum@f6b9130f69f34692acaf932dc676d7bfkollwitz.de

Im 75. Todesjahr von Käthe Kollwitz (1867-1945) und 35. Gründungsjahr des Käthe Kollwitz Museum Köln
Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Im Rahmen der Ausstellung »Liebe und Lassenmüssen…« im 75. Todesjahr der Künstlerin liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz, umrahmt von Dichterworten Goethes, Freiligraths und Heines, die Kollwitz zeitlebens zur Orientierung dienten. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

VortRag von Ekaterini Kepetzis

Nur ›Rüschen und Flitterkram‹?
Die hedonistische Welt des Pariser Art Déco
in den ›Goldenen 1920er Jahren‹

Tickets und Reservierung:
Tel. 0221 / 227-2602
oder museum@f5f8653ce1124c12a9afe03ffc35113ckollwitz.de

Im Rahmen der Ausstellung »Art Déco - Grafikdesign aus Paris«
Das Art Déco ist – auch thematisch – eleganter und lebensbejahender Ausdruck der ›Goldenen Zwanziger‹, Verkörperung einer begeisterten und begeisternden Aufbruchstimmung. Seine luxuriöse Ausrichtung zeigt sich unverhohlen in den kostbaren Materialien seiner Preziosen – vom Wolkenkratzer über das Filmset, das neue Automobil bis zum Diamantring. Jazz, Revue und Film treten stilistisch ebenso als Gesamtkunstwerke hervor wie die Haute Couture mit ihren Begleiterscheinungen wie Modehäuser, Markenparfüms und Katalogen.
Ekaterini Kepetzis setzt in ihrem Vortrag Schlaglichter und nimmt insbesondere das Paris zwischen den Weltkriegen als schillernde, fiebrig-moderne Metropole in den Blick.

Zur Person: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis war Akademische Oberrätin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln und lehrt seit Oktober 2019 Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz Landau in Landau.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Kosten: 7,50 € / erm. 4,50 €

Talk im Forum: Hannelore Fischer im Gespräch mit Jürgen Döring

Art Déco – Ein gesellschaftlicher Tanz
auf dem Vulkan der Zwischenkriegsjahre

Tickets und Reservierung:
Tel. 0221 / 227-2602
oder museum@56c6bece334e4179b39763cce6973fbbkollwitz.de

Im Rahmen der Ausstellung »Art Déco - Grafikdesign aus Paris«
Bauhaus in Deutschland, De Stjil in den Niederlanden, Avantgarde in Russland und Art Déco in Frankreich – das Grafik-Design erlebt in den 1920er Jahren eine internationale Blüte. Im Jahr nach dem großen Bauhaus-Jubiläum lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln den Blick auf die Art Déco. Worin liegt der Charme des französischen Grafik-Design vor 100 Jahren?

Hannelore Fischer spricht mit Jürgen Döring über die Pariser ›Années folles‹, die ›verrückten Jahre‹ der Begeisterung für Mode, Jazz und künstlerische Experimente zwischen den beiden Weltkriegen, sowie über die faszinierende Grafik-Sammlung des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe und über die Lieblingswerke des Kurators.

Zur Person: Dr. Jürgen Döring ist Leiter der Sammlung Grafik und Plakat des MKG Hamburg und Kurator der Ausstellung


Archiv

Mittwoch

15.1.2020

18.30 Uhr

Lesung mit peter graf und thomas sarbacher

Ulrich Alexander Boschwitz: »Menschen neben dem Leben«


Ein Buch, fast wie der Roman zur Ausstellung »Berliner Realismus«: Bald 80 Jahre nach seinem Entstehen ist jetzt der Debütroman des erst kürzlich wiederentdeckten Schriftstellers Ulrich Alexander Boschwitz (1915-1942) erstmals auf Deutsch erschienen.

Mit rauem Ton und in verspielten Bildern portraitiert der gerade einmal zweiundzwanzigjährige Autor jene kleinen Leute im Berlin der Zwanzigerjahre, die nach Krieg und Weltwirtschaftskrise rein gar nichts mehr zu lachen haben. Doch seine Kriegsheimkehrer, Bettler oder Prostituierten hören nicht auf, das Leben zu feiern: Abends zieht es sie in die Vorstadtschänke „Fröhlicher Waidmann“ – die einen zum Trinken, die anderen zu Musik und Tanz. Sie alle treibt die Sehnsucht nach ein paar sorglosen Stunden, bevor sich am nächsten Morgen der graue Alltag wieder erhebt.

Der Autor:
Geboren 1915 in Berlin als Sohn eines jüdischen Kaufmanns flieht Boschwitz 1935 nach Skandinavien. Dort veröffentlicht er unter dem Pseudonym John Grane 1937 seinen ersten Roman – mit großem Erfolg. Die Einnahmen ermöglichen ihm ein Studium an der Pariser Sorbonne. 1939 erscheint sein zweites Buch »Der Reisende«, zunächst in England, dann in den USA und in Frankreich. Kurz vor Kriegsbeginn wird der Autor trotz seines jüdischen Hintergrunds als »enemy alien« auf der Isle of Man interniert und schließlich nach Australien verbracht, wo er zwei Jahre lang festgehalten wird. 1942, auf der Rückreise nach England, wird sein Schiff von einem deutschen U-Boot torpediert und geht unter. Boschwitz stirbt im Alter von 27 Jahren, sein letztes Manuskript sinkt wohl mit ihm.

Der Herausgeber und Entdecker des Romans, Peter Graf, und der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Thomas Sarbacher zeichnen in ihrer Lesung ein lebendiges Bild vom „Berliner Lumpenproletariat“ der Zwischenkriegsjahre.

Mittwoch

27.11.2019

18.30 Uhr

Lesung mit marita breuer

»Das Leben hatte dort etwas Brausendes...«


Im Rahmen der Ausstellung: »Berliner Realismus - Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix«
»Das Leben hatte dort etwas Brausendes«,
erinnert sich Käthe Kollwitz im Rückblick auf das Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mehr als 50 Jahre lebt und arbeitet die Künstlerin in der Metropole mitten im Arbeiterviertel  Prenzlauer Berg, beobachtet die politischen und gesellschaftlichen  Entwicklungen der Großstadt, nimmt Anteil an den Schicksalen der Menschen und engagiert sich aktiv mit ihrer Kunst. Ebenso ihre Künstlerkollegen Baluschek, Zille, Dix oder Grosz: Sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund – weder in ihren Werken, noch in ihren schriftlichen Zeugnissen – und legen den Finger gezielt in die Wunde: dahin, »wo’s weh tut«.

Die Schauspielerin Marita Breuer - bekannt als »Maria« aus der Film-Triologie »Heimat« von Edgar Reitz - liest aus den Tagebüchern und Briefen von Käthe Kollwitz und ihren Künstlerkollegen. Im Kontext der Sonderausstellung BERLINER REALISMUS zeichnen diese Selbstzeugnisse ein lebendiges Bild der turbulenten Berliner Metropole zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Mittwoch

18.9.2019

18.30 Uhr

Talk im Forum

Sammler und Jäger 


Im Rahmen der Ausstellung »Kollwitz im Esszimmer - Leben mit ›schwerer Kost‹ ...«
»Ihre Werke berühren mich, gehen unter die Haut«
… sagt eine Kölner Kollwitz-Sammlerin. »Alles im Werk der Künstlerin wirkt so authentisch – die Verzweiflung, aber auch das Nichtaufgebenwollen und die Momente der Lebensfreude«, findet ein Kollwitz-Sammlerpaar aus NRW. Und eine Kunsthändlerin aus Münster weiß: »Kollwitz-Liebhaber sind von Grund auf Philantropen«.

Beim Talk im Forum spricht Hannelore Fischer, Direktorin des Käthe Kollwitz Museum Köln, mit den Sammlern, der Kunsthändlerin und einem Auktionator über die große Leidenschaft für Käthe Kollwitz, über Klischees und Vorurteile und über den besonderen Markt für die Künstlerin.

Adresse

Käthe Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24 / Neumarkt Passage

50667 Köln

+49 (0)221 227 2899

+49 (0)221 227 2602

Öffnungszeiten

Di bis Fr

11 - 16 Uhr

Sa und So

11 - 16 Uhr

Feiertage

11 - 16 Uhr

Montags

geschlossen

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